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 Mittwoch, 21.12.2005

Programm / Hallo Wach 


 

Hallo Wach - Wesseling hilft dem kleinen Murod

Chefarzt Dirk Richter mit dem kleinen Murod

Chefarzt Dirk Richter mit dem kleinen Murod

© Radio Erft 2005

Der kleine Murod ist 4 Jahre alt und kommt aus Tadschikistan. Er ist ein aufgewecktes Kind, aber er kann nicht richtig sehen. Warum der Junge jetzt bei uns in Wesseling kostenlos operiert worden ist, darum ging's am Mittwoch in HALLO WACH mit Oli Frühauf am Morgen und Heike Spitzley.

 

Murod leidet seit seiner Geburt an einer Fehlstellung der Augenlider. Ohne OP hätte er auf Dauer erblinden können. Seine Eltern konnten sich den etwa 6000 Euro-teuren Eingriff aber nicht leisten, deshalb wurde der kleine Patient am Mittwoch kostenlos im Dreifaltigkeitskrankenhaus in Wesseling operiert. Die Ärzte und die Klinik haben auf ihr Honorar verzichtet.

Murod ist durch das Oberhausener Friedensdorf an die Fachleute vermittelt worden.

Nach der Operation wird er noch 3 bis 4 Tage in der Klinik bleiben. Weihnachten feiert er dann mit den anderen Kindern im Friedensdorf. Im Februar fährt der kleine Murod dann zurück zu seinen Eltern nach Tadschikistan.

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Murad soll wieder sehen können

Bild: HC
 
Chefarzt Dr. Dirk Richter und sein kleiner Patient Murad
 

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Wesseling - Den Kopf hat Murad weit in den Nacken gelegt, als er ins Zimmer kommt. Etwas schüchtern blinzelt der Vierjährige Dr. Dirk Richter von unten herauf an. Dann huscht ein leichtes Lächeln über sein Gesicht - in dem Moment, als Richter ihm über den Kopf streichelt und mit warmer Stimme sagt: „Das machen wir schon.“ Der Junge kommt aus Tadschikistan, deswegen versteht er die Worte des Mediziners nicht. Aber die Geste ist klar: Der Chefarzt der Plastischen Chirurgie im Wesselinger Dreifaltigkeitskrankenhaus hebt ihm behutsam mit den Fingern die Augenlider an.

 

Seit seiner Geburt leidet Murad an der Krankheit „Ptosis“, an Lidhebeschwäche. Die Muskeln, die für das Heben der Augenlider zuständig sind, werden immer schwächer. Die Augen des Jungen sind kaum noch geöffnet. Durch sein minimales Blickfeld verkümmert auch die Netzhaut. Murad droht zu erblinden.

Dirk Richter will helfen. Gemeinsam mit zwei weiteren Ärzten und drei Schwestern wird er heute Murads Lidmuskeln operativ verkleinern. Zwei Stunden lang soll die OP, die Richter mit Hilfe eines Mikroskopes vornimmt, dauern. Äußerste Konzentration und eine ruhige Hand sind erforderlich. Denn im Bereich der Augen verlaufen viele winzige Nerven und Gefäße. Richter ist zuversichtlich, dass die Operation gelingt. Schließlich werden in der Plastischen Chirurgie in Wesseling jährlich 600 solcher Eingriffe vorgenommen.

Das ist auch der Grund, warum sich die Hilfsorganisation „Friedensdorf International“ aus Oberhausen mit Murads Fall an Richter gewandt hat. Das Dreifaltigkeitskrankenhaus in Wesseling gilt als Referenzzentrum für Lidchirurgie. Die normalerweise rund 6000 Euro teure Operation übernimmt das Krankenhaus - liebevolle Betreuung inklusive. Damit war Dr. Johannes Güsgen sofort einverstanden. Der Junge mit dem zurückhaltendem Lächeln hat sofort das Herz der Schwestern und der Ärzte erobert. Neben ihren Gesichtern wird ein Teddy das erste sein, was der kleine Murad nach der Operation sehen wird. Den Plüschfreund hält Dirk Richters fünfjährige Tochter Leonie bereit. Das Mädchen hat den Teddy vor kurzem gewonnen und hat sofort beschlossen, ihn dem kleinen Jungen aus Tadschikistan zu schenken.


(KStA)
 
 



 
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Als Geschenk das Augenlicht


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WESSELING.Murod ist ein freundlicher, vierjähriger Junge. Er ist schüchtern, aber nicht ängstlich. Seit gestern wartete er in Wesselings Dreifaltigkeits-Krankenhaus auf die Operation, die ihm das Sehen zurückschenken soll. Denn der Junge leidet an einer zunehmenden Schwäche des Lidhebeapparates. Diese Krankheit, „Ptosis“, trifft nur wenige, zumeist ältere Menschen, führt aber ohne Behandlung zur Erblindung.

Immer tiefer senkten sich die Lider über Murods Augen, bis er nur noch bei angestrengtem Stirnrunzeln und Kopf in den Nacken legen sehen konnte. Bereits jetzt hat er 40 Prozent seines Sehvermögens unwiederbringlich verloren. Die Welt sieht er nur noch durch zwei schmale Schlitze.

Am heutigen Morgen, um 8.30 Uhr, beginnt die zweistündige Operation, die ein sechsköpfiges Team aus Ärzten und Schwestern der Abteilung Plastische Chirurgie durchführt. Chefarzt Dr. Dirk Richter leitet die Operation unter einem Operationsmikroskop. Bei 40facher Vergrößerung präpariert er unter der Lidhaut den Muskel.

„Dabei wird der feine Lidhebemuskel verkürzt und dann mit einem Faden, dünner als ein Haar, vernäht“, erklärt er. Für Murods Operation, die bei Erwachsenen in örtlicher Betäubung durchgeführt wird, muss er sich auf seine Berufserfahrung verlassen. Murod bekommt eine Vollnarkose und kann dann nicht wie die Erwachsenen die Augen öffnen, um die richtige Verkürzung des Muskels zu überprüfen.

Bezahlen muss Murods Familie für diese Operation in der Wesselinger Referenzklinik für Lidchirurgie nichts. „Das Friedensdorf International aus Oberhausen, wo Murod derzeit lebt, hat mich gefragt, ob ich diese Operation kostenlos durchführen würde“, berichtet Richter. Geschäftsführer Johannes Güsgen willigte ein. 6000 Euro kostet der Eingriff. Nun übernimmt das Dreifaltigkeits-Krankenhaus Murods Behandlungskosten.

Freundlich wartete gestern Murod an der Hand von Schwester Svetlana Schäfer auf den Chefarzt. Sie spricht wie der Junge russisch und übersetzte hin und her, was geschieht. Um dem Arzt zu zeigen, dass er verstanden hat, warum er im Krankenhaus ist, hob Murod mit beiden Händen die Augenlider und gab dem Arzt die Hand. „Das ist schon rührend“, berichtet dieser und fügt hinzu: „Als meine fünfjährige Tochter Leonie von Murod hörte, sagte sie, dass sie ihm ihren neuen Teddybären schenken will.“

Wenn alles gut geht, darf er in vier Tagen ins Friedensdorf zurück zu seinen Freunden; sie werden ebenso wie Murod kostenlos in deutschen Krankenhäusern behandelt. Gemeinsam feiern sie dann Weihnachten. Nach zwei Kontrollbesuchen im Wesselinger Krankenhaus reist Murod im Februar zurück nach Tadschikistan.


(KR)
 
 

 


 
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